Der Schlüssel  zu einer positiven Beziehungskultur ist der respektvolle Umgang miteinander, der von Einfühlung, Wertschätzung und Menschlichkeit geprägt ist.

Es geht im Umgang miteinander nicht darum, wer Recht hat oder sich durchsetzen will, um Richtig oder Falsch — sondern allein darum, dass die am Konflikt beteiligten Personen in der Lage sind, Lösungen zu erarbeiten, die den Bedürfnissen aller Beteiligten gerecht werden.

Wir neigen dazu, andere zu kritisieren und uns auf deren Fehler zu konzentrieren. Was machen unsere Mitmenschen falsch, und warum handeln sie nicht so, wie wir es von ihnen gerne hätten? Dann würde es uns doch besser gehen! Durch dieses Verhalten erzeugen wir Reaktionen wie Unverständnis, Abwehr, Widerstand, Ärger, Wut und Resignation — in uns selbst und in unserem Gegenüber!

Die GFK lehrt uns, unsere bisherige Kommunikation, die oftmals auf der Basis von Bewertung, Urteil, Forderung und Durchsetzung geführt wird, durch eine einfühlsame und wertschätzende Beziehungskultur zu ersetzen, um Missverständnisse und Verletzungen auszuschließen.

Ziel ist es die eigenen Wünsche und Bedürfnisse authentisch und in klarer Handlungssprache ausdrücken zu können, um zu sich selbst und anderen eine Verbindung zu finden — ohne die Grenzen des anderen zu verletzen!

Worte können Fenster oder Mauern sein

– R. Bebermeyer